Statuten der Familiengemeinschaft ALLENSPACH / ALISPACH

Vorbemerkung

Die Funktionsbezeichnungen in diesen Statuten beziehen sich auf beide Geschlechter.

I. Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 Name, Sitz 
Die Familiengemeinschaft Allenspach/Alispach, nachfolgend FGA genannt, ist ein Verein im Sinne von Artikel 60 ff. ZGB mit Sitz am Wohnort des jeweiligen Präsidenten. 

Art. 2 Zweck, Tätigkeit

  1. Vereinszwecke sind die Pflege des Familienbewusstseins, die Genealogie, die Erstellung und Weiterführung der Allenspach/Alispach-Chronik und die Pflege von Kontakten unter den Mitgliedern sowie zu den Behördevertretern der Gemeinde Allensbach und zur Arbeitsgemeinschaft Allensbach e.V.
  2. Für die ganze FGA gilt das an der Tagung von 1948 genehmigte Allenspach/Alispach-Wappen.
  3. Die FGA kann zu günstigen Preisen verkaufen: Chroniken und deren Nachträge, Wappen und Stammbäume unter Berücksichtigung des Datenschutzes.
  4. Die Akten und Daten der genealogischen Forschung der FGA sind Eigentum der FGA und werden an einem vom Vorstand bestimmten geeigneten Ort aufbewahrt.

 

II. Mitgliedschaft

Art. 3 Mitglieder, Stimm- und Wahlrecht

  1. Der FGA können folgende Personen angehören:
    a) Alle Träger des Familiennamens Allenspach/Alispach und ähnlichen Schreibweisen, deren Ehegatten sowie Nachkommen von Namensträgern, auch wenn sie einen anderen Namen haben. 
    b) Ehrenmitglieder
  2. Stimm- und Wahlrecht haben alle im Mitgliederverzeichnis namentlich aufgeführten Personen.


Art. 4 Aufnahme 
Die Aufnahme erfolgt auf Grund einer schriftlichen Beitrittserklärung durch Vorstandsbeschluss.


Art. 5 Ende der Mitgliedschaft 
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder auf eigenes Begehren.


Art. 6 Ehrenmitglieder 
Zum Ehrenmitglied kann ernannt werden, wer sich um die Entwicklung oder Führung des Vereins ausserordentliche Verdienste erworben hat. Diese Ernennung wird auf Antrag des Vorstandes an der Familientagung vorgenommen.

 

III. Finanzielles

Art. 7 Mittel

  1. Die finanziellen Mittel der FGA werden aufgebracht durch: 
    a) freiwillige Spenden 
    b) die jährlich zu entrichtenden, durch den Vorstand zu bestimmenden Mitgliederbeiträge, wobei der Mitgliederbeitrag pro Mitglied und Jahr Fr. 20.- nicht übersteigen darf.
  2. Im selben Haushalt wohnende Familienangehörige bezahlen gesamthaft nur einen Mitgliederbeitrag.
  3. Das Rechnungsjahr dauert vom 1. Januar bis 31. Dezember.

 

IV. Organisation

Art. 8 Organe 
Die Organe der FGA sind: 
a) die Vereinsversammlung (Familiengemeinschaftstagung) 
b) der Vorstand 
c) die Rechnungsrevisoren 

Art. 9 Vereinsversammlung (Familiengemeinschaftstagung) 
Die Vereinsversammlung findet in beliebigen Intervallen statt.


Art. 10 Zuständigkeit

  1. Die Vereinsversammlung entscheidet in allen Vereinsangelegenheiten endgültig. Insbesondere obliegt ihr: 
    a) Die Entgegennahme des Präsidialberichtes, die Genehmigung des Protokolles der letzten Vereinsversammlung, der Rechnung und des Revisorenberichtes.
    b) Beschlussfassungen 
    c) Wahl des Vorstandes und des Präsidenten, der Rechnungsrevisoren und der Stimmenzähler. 
    d) die Ernennung von Ehrenmitgliedern 
    e) die Revision der Statuten
  2. Bei allen Abstimmungen entscheidet das offene Handmehr der anwesenden Vereinsmitglieder; bei Wahlen zuerst das absolute, dann das relative Mehr.
  3. Die Amtsdauer von Vorstand und Revisoren erstreckt sich von einer Vereinsversammlung der FGA bis zur nächsten. Alle können ohne zeitliche Beschränkung wieder gewählt werden.

 

V. Aufgaben des Vorstandes und der Revisionsstelle 

Art. 11 Vorstand 
Der Vorstand besteht aus 5 - 9 Mitgliedern. Der Vorstand konstituiert sich selbst. Er kann sich auch provisorisch ergänzen. Er kann betreffend Aufgaben, Konstituierung usw. ein Organisationsreglement erlassen. Jährlich findet mindestens eine Vorstandssitzung statt. Der Präsident leitet die Sitzungen und Tagungen (event. Vizepräsident), der Aktuar führt die Protokolle, der Kassier besorgt das Rechnungswesen.


Art. 12 Revisionsstelle 
Die Revisionsstelle besteht aus 2 Vereinsmitgliedern. Die Revisionsstelle prüft die Kassenbücher und Belege und erstattet der Vereinsversammlung darüber schriftlich Bericht.

 

VI. Schlussbestimmungen

Art. 13 Statutenänderungen 
Diese Statuten können jederzeit teilweise oder ganz geändert werden. Die Vereinsversammlung entscheidet darüber mit Zweidrittelsmehrheit der anwesenden Stimmen.


Art. 14 Auflösung 
Über die Auflösung des Vereins kann nur die Vereinsversammlung beschliessen, und zwar bedarf es hierfür der Zustimmung einer Dreiviertelsmehrheit der anwesenden Stimmen. Über die Verwendung eines allenfalls noch vorhandenen Vereinsvermögens entscheidet die Vereinsversammlung mit Stimmenmehrheit. 

Art. 15 Haftung 
Für alle Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Jede persönliche Haftung der Mitglieder oder des Vorstandes ist ausgeschlossen.

Art. 16 Inkraftsetzung 
Diese Statuten werden durch Beschluss der Vereinsversammlung vom 5. April 2003 in Wil genehmigt und treten sofort in Kraft.